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handwerk Fotolia 31396604 XS 300x300 Existenzgründungsdarlehen als Finanzierung für die SelbstständigkeitMithilfe eines Kredits können sich Jungunternehmer den Weg in die Selbstständigkeit ebnen. Das Existenzgründungsdarlehen wird von staatlicher Seite gestellt und beschränkt sich auf die Finanzierung von Existenzgründungen in den Bereichen:

  • Handwerk
  • Industrie (Mittelstand)
  • Hotelgewerbe
  • Gastronomie
  • Verkehr
  • Freiberufler

Voraussetzung für die Gewährung eines solchen Kredits ist die Zusage der Hausbank. Das Darlehen muss noch vor den Gründungsmaßnahmen beantragt werden.

Das ERP-Kapital bietet viel Freiraum

Das sogenannte ERP-Kapital der KfW Bankengruppe richtet sich an Freiberufler und Existenzgründer, die damit Maßnahmen für die Aufnahme der Geschäftstätigkeit finanzieren können. Das Darlehen wird innerhalb eines Zeitraums von drei Jahren gewährt. Dieses Kapital ist als Nachrangdarlehen gedacht, mit dem die Basis durch das Eigenkapital gestärkt wird. Außerdem kann es auch die Beschaffung von weiterem Fremdkapital unterstützen. Die Konditionen für dieses Kapital sind besonders günstig. Für Gründer, die in die Selbstständigkeit gehen wollen, ist auch die Option ideal, dass die ersten sieben Jahre tilgungsfrei sind. Denn am Anfang sollte die Rückzahlung des Kredits nicht im Vordergrund stehen, sondern eine Festigung des frisch gegründeten Unternehmens. Der Zinssatz wird am Anfang bestimmt. Dieser richtet sich nach der wirtschaftlichen Lage. Das Besondere: Nachdem der Zinssatz festgelegt wurde, verändert er sich in den ersten zehn Jahren nicht. Danach wird aber ein neuer Satz für die Restlaufzeit vereinbart.

Welche Voraussetzungen gelten für das Existenzgründungsdarlehen?

Voraussetzungen für das Darlehen der KfW-Bankengruppe sind, dass Eigenmittel bereits vorhanden sind und dass der Kredit nur an Existenzgründer, kleine und mittlere Unternehmen sowie Freiberufler ausgezahlt wird. Die Höhe der eigenen Mittel ist unterschiedlich und abhängig von dem Standort der Existenzgründung.

Was wird mit dem Darlehen gefördert?

Mit dem Existenzgründungsdarlehen werden unterschiedliche Gründungsmaßnahmen gefördert. Das heißt also, dass der Erwerb von Grundstücken und Gebäuden gefördert wird, daneben auch noch Kosten für die Ausstattung eines Betriebes und Übernahmen von anderen Unternehmen. Schließlich gehört auch die Erstausstattung oder die Aufstockung von einem Waren- oder Materiallager zu den förderungswürdigen Maßnahmen. Eine Besonderheit ist auch die Förderung von Beratungsdienstleistungen und Kosten für die Teilnahme an Messen.

Konditionen und Vorteile des Existenzgründungsdarlehens

Neben den günstigen Konditionen für Existenzgründer ist auch die Möglichkeit der Kombination des Darlehens mit anderen Fördermöglichkeiten als Vorteil zu nennen. Die Laufzeit des Kredits liegt bei 15 Jahren, eine Laufzeit, die für Existenzgründungen und die Höhe ideal ist. Der Höchstbetrag bei diesem Darlehen liegt bei 500.000 Euro. Für den Antrag auf das Darlehen werden verhältnismäßig viele Unterlagen benötigt. Der Antrag wird über die Hausbank oder ein anderes Kreditinstitut gestellt. Das Institut entscheidet dann anhand der Unterlagen, zu denen auch ein sorgfältig erstellter Businessplan gehört, über die Vergabe des Darlehens. Nur wenn es eine Aussicht auf eine langfristig erfolgreiche Unternehmensgründung gibt, können die Finanzierungsmittel bereitgestellt werden.

Foto: Robert Kneschke – Fotolia.com

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